Männlicher Psychotherapeut oder weibliche Psychotherapeutin?

Die Entscheidung, ob man zu einem männlichen Therapeuten oder einer weiblichen Therapeutin geht, kann durchaus schwer fallen. Wenn wir uns ehrlich sind, hat so ziemlich jeder Mensch eine Präferenz welchem Geschlecht sie oder er sich lieber anvertraut.

Viele Menschen tendieren dazu einen gleichgeschlechtlichen Psychotherapeuten zu präferieren – die Gründe dafür sind vielfältig und würden wohl eine eigene Betrachtung verdienen. Dabei wäre es wohl für viele Menschen interessant, die Interpretationen und Beobachtungen eines gegengeschlechtlichen Psychotherapeuten zu erleben.

Besonders wertvoll kann es werden, wenn ein Widerstand gegen einen männlichen Therapeuten oder weibliche Therapeutin vorherrscht, denn genau dann ist eine Auseinandersetzung mit dieser inneren Spannung besonders lohnend.

Die eine richtige Entscheidung gibt es sowieso nicht, daher ist es wichtig, auf sein Bauchgefühl zu hören. Am besten vereinbaren Sie einfach ein psychotherapeutisches Erstgespräch, denn nach einem gegenseitigen Kennenlernen von Klient und Psychotherapeut fällt die Entscheidung gleich um einiges leichter.

2 thoughts on “Männlicher Psychotherapeut oder weibliche Psychotherapeutin?

  1. Neeltje Forkenbrock

    Ich hätte gar nicht gedacht, das viele dazu tendieren zu einem gleichgeschlechtlichen Therapeuten zu gehen. Ich selbst bevorzuge eher einen gegengeschlechtlichen Therapeuten zur Psychotherapie. Die Bekannten, die ich befragt habe, sind übrigens ebenfalls der Meinung das sei entspannter.

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  2. Florian Kwauka Beitragsautor

    Bei meinen Kollegen konnte ich bislang eine gleichgeschlechtliche Tendenz vorhanden, aber das ist nur mein subjektiver Eindruck.

    Ich empfehle übrigens beides auszuprobieren, denn es kann durchaus neue Erkenntnisse und Dynamiken ergeben, wenn man von einer gleichgeschlechtlichen PsychotherapeutIn zum jeweils anderen Geschlecht wechselt. Schon allein weil PsychotherapeutInnen männlich oder weiblich sozialisiert wurden und dadurch die Weiblichkeit oder Männlichkeit eben auf einen starken Einfluss in die Psychotherapie mitbringt.

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