Sollten Sie zur Paartherapie gehen? 6 mögliche Gründe

Die Entscheidung, eine Paartherapie aufzusuchen, kann sich wie ein großer Schritt anfühlen. Zu allererst muss man sich dabei leider eingestehen, dass gewisse Dinge in der Beziehung nicht gut laufen. Auf der anderen Seite gibt es viele positive Aspekte, aber irgendwie tauchen immer mehr Konflikte in der Partnerschaft auf.
Sich in dieser Lage einem Psychotherapeuten anzuvertrauen, kann sich wie ein Scheitern anfühlen. Dazu kommt, dass es nicht leicht ist sich einer fremden Person anzuvertrauen – doch genau darin liegt eine große Chance! Daher steht die Idee, einen Paartherapeuten aufzusuchen, oft auf der Kippe, auch wenn einer oder beide Partner der Meinung sind, dass es eine gute Idee sein könnte.
Um den Prozess zu entmystifizieren, habe ich einige häufig auftretende Probleme skizziert, die darauf hindeuten, dass ein Paar möglicherweise davon profitieren könnte, jemanden zu sehen.

1. Auseinandersetzungen: Streitigkeiten werden immer häufiger.

Bemerken Sie, dass sich der Rhythmus Ihres Alltagslebens verschiebt, um sich konfliktorientierter zu fühlen? Vielleicht sind es alles „kleine“ Auseinandersetzungen, oder vielleicht sind die Ausbrüche riesig und hinterlassen eine Menge Drama. Wie dem auch sei, wichtig ist das Muster der Zunahme. Vielleicht ist es ein Ausbruch auf dem Bildschirm, bei dem einer von Ihnen persönlich etwas Hartes durchmacht. Aber es könnte auch ein Hinweis auf eine riskante Entwicklung hin zum ständigen Streiten sein. Wichtiger noch, es könnte auf bedeutende Probleme unter der Oberfläche hinweisen, die nicht wirklich behandelt werden.

2. Eifersucht und Fremdgehen: Das Vertrauen in den Partner ist gebrochen

Krankhafte Eifersucht und Vertrauensprobleme sind einer der häufigsten Gründe, eine  eine Paartherapie in Anspruch zu nehmen. Oder wenn es einen tatsächlichen Vertrauensbruch gegeben hat, ist das Bedürfnis nach Hilfe bei der Überwindung dieser Thematik groß. Vielleicht ist der Partner oder die Partnerin fremdgegangen, vielleicht war es eine emotionale Affäre mit einer anderen Person, oder vielleicht war es eine Reihe von Lügen oder Täuschung über Geld. In jedem Fall kann die Wiederherstellung der Vertrauensbasis oft dadurch unterstützt werden, dass ein Forum eingerichtet wird, in dem beide Parteien ihre Verletzlichkeit zum Ausdruck bringen können.

3. Kommunikation in der Beziehung: Gespräche ohne Ergebnisse

Vielleicht ist ein offener Konflikt nicht das Problem, aber Sie fühlen sich ständig missverstanden oder ignoriert. Oder vielleicht haben Sie das Gefühl, dass Sie nicht einmal eine gute Vorstellung davon haben, was mit Ihrem Partner in letzter Zeit emotional passiert; er oder sie könnte genauso gut ein Fremder sein. Oft ist eines der greifbarsten Ergebnisse der Paartherapie eine Zunahme der Kommunikation und eine wesentliche Verbesserung ihrer Qualität. Ein erfahrener Berater kann Sie mit Werkzeugen ausstatten, die Ihnen helfen, sich täglich viel besser miteinander zu verbinden, einander zu hören und zu verstehen.

4. Unzufriedenheit und Unsicherheit in der Beziehung: Etwas fühlt sich definitiv falsch an

Genau wie bei der Einzeltherapie ist die Paartherapie manchmal nicht nur zur Lösung von Problemen nützlich, sondern auch, um diese zu erkennen. Sagen wir, etwas in der Dynamik Ihrer Ehe hat sich verändert, aber Sie können es nicht wirklich beschreiben. Oder Sie fühlen sich mit Ihrem Partner nicht mehr so wohl wie früher. Oder Sie empfinden einen chronischen Groll gegen sie, sind sich aber nicht sicher, warum. Dies sind oft frühe Anzeichen dafür, dass die Interaktionen ungesund oder gestört werden. Das bedeutet nicht, dass eine Person schuld ist, sondern vielmehr, dass die Beziehung selbst eine Auffrischung gebrauchen könnte, und das Büro eines Therapeuten ist oft ein sehr nützlicher Ort, um diesen Prozess zu beginnen.

5. Narzissmus und Gaslighting: Wutausbrüche und Abwertungen

Mit einem Narzissten zusammen zu sein kann sehr schwierig und verletzend sein. Beispiele für narzisstische Wut und passiv-aggressive Handlungen gibt es zahlreiche. Wie sie diese Wut in den Griff bekommen, beziehungsweise sich besser dagegen schützen können, kann in einer Paartherapie oder Einzeltherapie erarbeitet werden.

6. Einer oder beide von Ihnen werden während eines Konflikts dysfunktional.

Aus John Gottmans Forschungsarbeiten wissen wir, dass der Umgang eines Paares mit Konflikten einer der besten Prädiktoren dafür ist, ob ihre Beziehung Bestand haben wird. Vielleicht schrecken Sie oder Ihr Partner ab, schlagen um sich, werden rachsüchtig oder passiv-aggressiv. Leider gibt es keinen Mangel an dysfunktionalen Möglichkeiten, mit Konflikten umzugehen – was das ursprüngliche Problem nur noch verschlimmert.

Sollte einer oder mehrere der aufgezählten Gründe auf ihre Beziehung zutreffen, empfiehlt es sich externe Hilfe durch einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Eine Paartherapie kann viel Druck und Stress abnehmen, den die beiden Partner sonst alleine auf ihren Schultern tragen müssten.

Hilfe gegen Einsamkeit

Einsamkeit kann dazu führen, dass wir uns fragen, welchen Wert wir für andere haben und wohin wir im Leben gehören. Die Gegenwart der Einsamkeit spiegelt die Abwesenheit von Verbindung, nicht die Abwesenheit von Menschen wider. Diese unterbrochene Verbindung zu anderen Menschen kann Ängste auslösen und führt zur „depressiven Verstimmung“.

Gründe für die Einsamkeit verstehen

Für einsame Menschen kann es hilfreich sein zu verstehen, wie man sich in diese Situation manövriert hat. Erst wenn man wirklich versteht, weshalb man Einsam ist und wie es dazu gekommen ist, kann man erfolgreich die Einsamkeit bekämpfen. Solange wir uns als Opfer der Gesellschaft sehen, geben wir jegliche Verantwortung ab und geben uns Hilflos dem Gefühl der Einsamkeit hin. Dabei hat jeder Mensch es selbst in der Hand seine Situation zu ändern! Erst wenn man wahrhaftig die eigene Verantwortung spürt und annimmt, wird die Einsamkeit bezwungen.

Erst wenn man wirklich versteht, weshalb man Einsam ist und wie es dazu gekommen ist, kann man erfolgreich die Einsamkeit bekämpfen.

Typischerweise entsteht die Einsamkeit durch Kränkungen und Zurückweisungen in unserer Kindheit. Ausgerechnet als Kind hätte man in vielen Situationen Unterstützung, Freunde oder Familie besonders gebraucht und wurde im Stich gelassen. Im Stich gelassen zu werden ist ein besonders schlimmes Gefühl und hält lange an. So lange, dass wir auch als Erwachsene gekränkt zurückziehen und auf Hilfe von außen warten – die aber leider nur im seltensten Fall eintritt.

Was für Kränkungen oder Enttäuschungen das genau sind, kann man in einer Psychotherapie herausfinden. Die Einsamkeit zu ergründen und zu erfassen, ist dabei der erste Schritt, der durch die Anamnese zu Beginn einer Psychotherapie genauer erforscht wird. Denn nur was man versteht, kann man auch ändern!

Um Einsamkeit wirklich zu verstehen ist es wichtig zwischen „einsam sein“ und „allein sein“. Man kann sich in einem Fußballstadion einsam fühlen, ist aber ganz bestimmt nicht alleine.

Mit sich allein sein kann durchaus etwas Schönes in sich sein, die Einsamkeit hingegen ist immer eine Belastung und mit Traurigkeit verbunden. Diese Unterscheidung ist deswegen so wichtig, da es ein essentieller Skill für einen Menschen ist, mit sich allein sein zu können. Menschen, die nicht allein sein können, fühlen sich deutlich schneller einsam.

Allein sein lernen

Ein erster Schritt gegen die Einsamkeit ist es zu lernen, bewusst allein sein zu können und es zu genießen. Wir gehen gerne mit Freunden Essen, gehen ins Kino oder unternehmen gemeinsam etwas draußen. Nur sobald wir alleine sind, gönnen wir uns plötzlich nichts davon. Das führt häufig dazu, dass man sich einsam fühlt und eine Leere aufsteigt.

Dabei kann es ein wunderschöner Abend werden, wenn man für sich etwas Herrliches kocht, oder sein Lieblingsrestaurant besucht. Man kann ganz getrost allein ins Kino gehen und dabei einen Film genießen. Das hat sogar gewisse Vorteile, da man eventuell einen Film anschauen kann, den sonst niemand im Freundeskreis gerne sieht. Außerdem wird man deutlich weniger abgelenkt durch Freunde (Übrigens schaut niemand im Kinosaal herum und sucht nach Kinobesuchern, die alleine gekommen sind um sich dann über sie lustig zu machen).

Allein sein zu können ist der erste Schritt und die Basis für innere Zufriedenheit.

Diese Beispiele zeigen gut auf, wie wichtig es ist sich seiner Leidenschaften bewusst zu sein und diese zu zelebrieren. Sportliche Hobbies sind dazu ideal. Dabei kann man sich selbst bei der Hand nehmen und neue Dinge probieren. In unserer Gesellschaft gibt es zahlreiche Möglichkeiten Sportarten zu probieren und die passende zu finden.

Teamsportarten sind dabei nicht unbedingt die erste Wahl, da es auch wunderschön sein kann mit dem Mountainbike allein durch den Wald zu fahren. Für besonders starke Einsamkeit kann allerdings ein Teamsport durchaus Sinn machen. Nützen Sie dazu Plattformen wie sportpartner.com oder sportpartnerboerse.com. Oder tragen Sie sich in einem Sportverein ein und lassen sich dort integrieren. Häufig benötigt man dazu überhaupt keine Vorkenntnisse und wird von Vereinsmitgliedern eingeführt.

Allein sein zu können ist der erste Schritt und die Basis für innere Zufriedenheit. Diese innere Zufriedenheit strahlen Menschen automatisch nach außen hin aus und dadurch werden zufriedene Menschen attraktiver für andere. Das erleichtert das finden eines Partners und von neuen Freunden enorm!

Einsamkeit bekämpfen

Freunde sind ein essentieller Bestandteil des Lebens und vermitteln einem das Gefühl eingebunden zu sein oder gebraucht zu werden. Für Menschen mit einem besonders eingeschränkten sozialen Umfeld oder toxischen Freunden ist es daher schwer, diese Gefühle zu spüren. Gebraucht zu werden ist dabei nachgewiesenen Maßen ein Wundermittel gegen die Einsamkeit. In einer großen Stadt wie Wien ist es trotz der sozialen Ungleichheit dennoch oft schwer, Hilfe anzubieten und viele haben dabei die Sorge ausgenutzt zu werden. Sich ausnutzen lassen ist dabei garantiert kein Mittel gegen Einsamkeit, sondern verdeckt das Gefühl nur temporär.

Engagiert man sich bewusst für hilfsbedürftige Menschen, wird die Einsamkeit erfolgreich bekämpft. Die Plattform „Freiwillig für Wien“ kann dabei eine tolle Anlaufstelle sein. Oder man engagiert sich bei Umweltorganisationen, politischen Parteien oder NGOs. Hier kann man bewusst entscheiden, wie viel Zeit man bereit ist zu Helfen und läuft nicht in Gefahr ausgenutzt zu werden.

 

Gaslighting in Beziehungen

Der Begriff Gaslighting stammt aus dem Film „Gas Light“ (deutscher Titel: Das Haus der Lady Alquist) von 1944. Im Film versucht der Ehemann seine Frau, gespielt von Ingrid Bergmann, davon zu überzeugen, sie sei verrückt. Er bringt sie durch Manipulation dazu, sich selbst und ihre Wahrnehmung in Frage zu stellen.

Gaslighting ist eine hartnäckige Form der Manipulation und Gehirnwäsche, die das Opfer an sich selbst zweifeln lässt und die Wahrnehmung und den Selbstwert untergräbt. Häufig erzeugt Gaslighting eine subtile, aber ungleiche Machtdynamik innerhalb einer Beziehung. Bei dieser Dynamik setzt der Gaslighting-Täter sein Opfer häufig unvernünftigen oder unfairen Beurteilungen aus (z.B. kritisiert das Aussehen oder Handlungen),  übt gezielte Microaggressionen aus, durch diese das Opfer ermüdet, oder macht falsche Hoffnungen (z.B. auf Kinder oder Ehe). Im schlimmsten Fall stellt pathologisches Gaslighting eine schwere Form der Gehirnwäsche und des psychologischen Missbrauchs dar.

Wie kann man sich gegen Gaslighting wehren?

Indem man das Prinzip des Gaslightings versteht, kann man die manipulativen Taktiken des Täters besser identifizieren und differenzieren. Dadurch werden gezielte Kritiken als solche erkannt und man kann diese als ungerechtfertigt einordnen. Desto besser man sich selbst kennt, desto besser kann man unterscheiden, was real und authentisch ist. Dadurch kann man das Überschreiben der eigenen Realität durch den Täter besser abwehren.

Ein wichtiges Detail sollte noch erwähnt werden. Gaslighting-Täter wollen ihre Opfer nicht zerstören, sondern diese dazu bringen, ihnen das Leben zu erleichtern – auf deren Kosten. Die Manipulation-Taktiken der Gaslight-Täter sind dabei ein Teil eines größeren psychischen Problems – einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung.

Indem man sein Selbstbewusstsein wieder aufbaut, kann man sich gegen die falsche Realität des Gaslighting-Täter zur Wehr setzen. Dabei kann man auch dem Täter helfen, seine falsche Realität zu überprüfen und diese damit zum Einsturz zu bringen. Dazu benötigt man allerdings auch jede Menge Gewissheit über die eigenen Erinnerungen, Gefühle und zudem häufig rechtliches Wissen (wenn es um Eherecht oder Kinder geht).

Was bringen Ratgeber wirklich?

Warum haben wir so eine Sehnsucht nach Ratgebern?

In dieser schnelllebigen Zeit werden Menschen immer mehr gefordert – und oft auch überfordert, vor allem wenn wir versuchen alles unter einen Hut zu bringen. Sei es die Beziehung, die Karriere, die Familie und die Gesundheit  – wir müssen in allen Bereichen funktionieren. Und wenn in einem Bereich eine Krisen ausbricht, suchen Menschen möglichst schnelle und einfache Lösungen. Diese Lösungen versprechen eine Vielzahl von Ratgebern – und das kann in einer Krise sehr verlockend sein.

Ratgeberliteratur boomt. Was macht ihren Erfolg aus?

Die „Ratgeber-Industrie“ wächst rasant und allein in den USA beträgt der Umsatz 9,3 Milliarden USD (BusinessWire), Tendenz steigend! Nahezu jede Nische wird mit Ratgebern geflutet. Unzählige Stars schreiben Bücher und bewerben diese intensiv. Was den Erfolg genau ausmacht, ist schwierig zu sagen, da hier viele mögliche Gründe in Frage kommen. Einerseits dürfte der Bedarf nach Inspiration und Hilfe durch Ratgebern enorm groß sein, andererseits steigern Werbung, Stars und falsche Versprechungen diesen Bedarf noch weiter.

Bis zu welchem Grad können Ratgeber tatsächlich dabei helfen persönliche Probleme zu lösen und festgefahrene Verhaltensmuster zu ändern?

Das hängt ganz davon ab, wie komplex das vorhandene Problem ist. Eingeprägte Verhaltensmuster wurden über viele Jahre hinweg aufgebaut. Daher verdienen diese Verhaltensmuster auch viel Aufmerksamkeit um diese erfolgreich zu überwinden. Ein Ratgeber kann dabei den notwendigen Anstoß geben, aber das Problem selbst benötigt meist mehr als gedruckte Worte. An dieser Stelle knüpft eine weitere Art von Büchern an: Die geführten Journale wie das 6-Minuten-Tagebuch. Bei stark festgefahrenen Verhaltensmustern sollte man allerdings einfach professionelle Unterstützung, wie Psychotherapeuten oder Psychologen, in Anspruch nehmen. Diese kann in Kombination mit Büchern und Journalen dann ergänzt werden.

Wenn Ratgeber wirklich helfen können, in welchen Bereichen am ehesten?

Ich denke Ernährungsberater sind durchaus eine interessante Ergänzung. Auch im Bereich Sport gibt es viele gute Ratgeber. Übrigens sind Beziehungsratgeber etwas problematisch, da beide Partner diesen lesen müssten um eine faire Basis für Veränderung zu erschaffen.

Woran erkennt man einen guten Ratgeber?

Gute Ratgeber erkennt man häufig daran, dass diese wissenschaftlichen Quelle heranziehen und auch zitieren. Es genügt nicht irgendwelche Studien in waghalsigen Versprechungen zu zitieren – die Quellen müssen auch angegeben werden. Zudem sollte ein Ratgeber auch seine eigenen Limitationen aufzeigen und bei Bedarf auf professionelle Hilfe verweisen. Mein persönlicher Tipp: Finger weg von „So werden Sie reich“ Ratgebern.

Interview erschienen im „weekend Style“, Herbst 2019 (Seite 111)

Hilfe bei Eifersucht

Eifersucht ist ein Gefühl, über das wir Menschen wenig Kontrolle besitzen und uns damit ohnmächtig erscheinen lässt. Untersuchungen haben ergeben, dass 80% der Erwachsenen schon mal eifersüchtig in einer Partnerschaft waren und 30% davon bezeichneten sich sogar als krankhaft eifersüchtig. So gesehen darf man das Gefühl der Eifersucht beruhigt als ein natürliches Phänomen bezeichnen. Dennoch kann krankhafte oder zwanghafte Eifersucht eine Partnerschaft oder Ehe gefährden.

Eifersucht ist eine Leidenschaft,
Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
Franz Grillparzer 

Ursachen für Eifersucht

Die Ursachen für krankhafte oder zwanghafte Eifersucht liegen tief in unserer Psyche vergraben und hängen häufig mit folgenden persönlichen Eigenschaften zusammen:
  1. Geringer Selbstwert:
    Das Gefühl nicht gut genug für den Partner / die Partnerin zu sein
  2. Gefühl von genereller Unsicherheit und übertrieben besitzergreifend:
    Angst vor Statusverlust – Angst davor bloßgestellt zu werden
  3. Psychische und materielle Abhängigkeit vom Partner:
    „Ohne dich kann ich mir ein Leben nicht vorstellen“
  4. Generelle ängstliche Persönlichkeitsstruktur.

Was hilft also bei Eifersucht?

Psychotherapie kann Eifersucht behandeln und dabei helfen, diese wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ist die zwanghafte oder krankhafte Eifersucht gerade so akut, dass der Leidenszustand als unerträglich empfunden wird, gilt es in erster Linie in einer Therapie dem Klienten dabei zu helfen, die Ursachen für die außer Kontrolle geratene Eifersucht zu erkennen.

Denn wenn man die Ursachen für die Eifersucht identifiziert hat, hilft das dabei die Ursachen zu bekämpfen. Bei einem geringen Selbstwert oder einer generellen Verunsicherung hilft es dann vor allem neue „Werkzeuge“ kennen zu lernen, um das Selbstbild zu verbessern und die Gefühle zu stabilisieren. Dabei lege ich als Psychotherapeut großen Wert darauf, dass meine Klienten lernen, sich selbst anzunehmen und schätzen zu lernen. Denn sich selbst zu lieben ist das beste Fundament um den Partner und seinen Mitmenschen Liebe und Respekt entgegenzubringen.

Die lange Geschichte der Eifersucht (in Kurz)

Frauen haben laut Evolutionspsychologen häufig Angst vor Zuwendungs- und Liebesverlust und deuten eine Veränderung der Zuneigung vom Partner daher besonders sensibel. Frauen reagieren besonders sensibel auf Hinweise über die Gefühle des Partners für andere Frauen (Ambass, David). Das kann dazu führen, dass die Passivität oder Distanziertheit vom Partner dahingehend gedeutet wird, dass dieser fremdgeht.

Männer hingegen haben laut Evolutionspsychologen häufiger Angst vor der sexuellen Untreue der Partnerin – nach dem Motto der Mann beschützt sein „Nest“ vor fremden Genen. Überspitzt gesagt fürchten Männer eher Status- und Achtungsverlust.

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7 Szenarien, in denen oft narzisstische Wut auftritt:

Narzisstische Wut kann als intensive Wut, Aggression oder passive Aggression definiert werden, wenn ein Narzisst einen Rückschlag oder eine Enttäuschung erfährt, die seine (oder ihre) Illusionen von Grandiosität, Anspruch und Überlegenheit zerstört und innere Unzulänglichkeit, Scham und Verletzlichkeit auslöst.

Manche Leute versuchen, groß zu sein,
indem sie anderen die Köpfe abschneiden.
– Paramahansa Yogananda

Beispiele für narzisstische Wut reichen von intensiven Ausbrüchen und plötzlichen Wutanfällen bis hin zu passiv-aggressiven Handlungen wie siedendem Groll, eisiger Stille, absichtlicher Vernachlässigung oder schneidender Sarkasmus. Was narzisstische Wut von normaler Wut unterscheidet, ist, dass sie meist unvernünftig, unverhältnismäßig und schneidend aggressiv (oder intensiv passiv-aggressiv) ist, nur weil die Wünsche der Narzissten nicht berücksichtigt werden. Es ist ein Schlag gegen ihr oberflächliches, idealisiertes Selbstbild.

7 Szenarien, in denen oft narzisstische Wut auftritt:

  1. Der Narzisst bekommt nicht seinen Willen, auch wenn es unvernünftig ist.
  2. Der Narzisst wird nicht als Mittelpunkt behandelt, auch wenn es andere Prioritäten gibt.
  3. Der Narzisst wird dabei erwischt, wie er Regeln bricht, soziale Normen verletzt oder Grenzen missachtet. „Wie kannst du es wagen, vor meinem Sohn so mit mir zu reden!“
  4. Der Narzisst wird an seine Scharade, Manipulation, Ausbeutung, Unzulänglichkeit, Scham oder Selbsthass erinnert.
  5. Der Narzisst wird in irgendeiner Weise kritisiert, auch wenn die Kritik diplomatisch, vernünftig und konstruktiv gemacht wird.
  6. Der Narzisst wird gebeten, für seine Handlungen verantwortlich zu sein.
  7. Der Narzisst erleidet einen Schlag gegen sein idealisiertes, egoistisches Selbstverständnis.

In jedem der obigen Fälle wird narzisstische Wut als manipulatives Werkzeug auf der Außenseite und ein Schmerzvermeidungsgerät auf der Innenseite eingesetzt. Wie ein verwöhntes Kind, das einen Wutanfall auslöst, wenn es nicht versorgt wird, versucht der Narzisst, mit seiner „Wut“ seine Ziele (Opfer) zum Nachgeben zu zwingen. Gleichzeitig lenkt das intensive „Drama“ den Narzisst vom inneren Schmerz und der Unzulänglichkeit, nicht ständig auf einem Sockel verehrt zu werden (narzisstisches Angebot), ab. Der Narzisst fällt psychologisch und emotional auseinander, in der Aussicht, nicht „besonders“, „einzigartig“ oder „über anderen“ zu sein.

Zerstörerische Folgen

Der hohe Preis, den viele Narzissten für ihre „Wut“, aber auch für ihr narzisstisches Verhalten im Allgemeinen zahlen, kann einen oder mehrere der folgenden Punkte beinhalten:

  1. Family Estrangement – Mehrere Studien haben den Zusammenhang zwischen Narzissmus und schwierigen Familienbeziehungen untersucht.
  2. Relational Dissolution & Divorce – Die Forschung hat auch gezeigt, die enorme negative Auswirkungen Narzissmus hat auf romantische Beziehungen und Ehen.
  3. Relationship Cut-Offs – Da NarzisstInnen eher „benutzen“ als „beziehen“, neigen sie dazu, viele zerbrochene Beziehungen hinter sich zu lassen. Narzissten erleben auch Beziehungsunterbrechungen von anderen, die sich enttäuscht, enttäuscht, belogen, benutzt, manipuliert, verletzt, ausgebeutet, verraten, abgezockt, erniedrigt, entwertet oder ignoriert fühlen.
  4. Einsamkeit und Isolation – Aufgrund der ersten drei oben beschriebenen Faktoren haben die meisten Narzissten nur wenige, wenn überhaupt gesunde, enge und dauerhafte Beziehungen. Einige höher funktionierende Narzissten erzielen – auf Kosten anderer – externen Erfolg im Leben und befinden sich einsam an der Spitze.
  5. Verpasste Gelegenheiten – Aus Mangel an wahrer Substanz und/oder Verbundenheit.
  6. Finanzielle, berufliche oder rechtliche Probleme – von Regelverstößen, grober Verantwortungslosigkeit, unvorsichtiger Nachsicht oder anderen Indiskretionen.
  7. Beschädigte Reputation – Von persönlicher und/oder beruflicher Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit.

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Wenn Eifersucht zum Problem wird – was tun bei krankhafter Eifersucht?

Kennen Sie die Geschichte von dem Pärchen bei dem das eifersüchtige Verhalten des Freundes seine Partnerin davon abgehalten hat, fremd zu gehen und seine Eifersucht damit die Partnerschaft gerettet hat?

Ich habe so eine Geschichte noch nie gehört und ich vermute mal Sie ebenso wenig. Im Normalfall führt das Auftreten von eifersüchtigen Gefühlen in einer Beziehung zu schwerer Anspannung und kann in einem heftigen Streit enden.

Im Grunde geht es bei der Eifersucht um eine Verlustangst, nämlich die Angst davor den Partner oder die Partnerin zu verlieren. Eifersüchtig zu sein macht niemandem Spaß und das Gefühl der Eifersucht kann, wie alle neurotischen Ängste, auch nicht gesteuert werden.

In Wahrheit wird der eifersüchtige Partner zornig über dieses ohnmächtige Gefühl der Angst, den Partner zu verlieren und dieser Zorn wird dann häufig auf den Partner übertragen – nach dem Motto:

Du bist schuld daran, dass ich Angst habe!

Ohne diesem Zorn wäre der eifersüchtige Partner wohl dazu in der Lage seinem oder ihrem Partner mitzuteilen:

Ich habe Angst dich zu verlieren, und es macht mir Angst wie hilflos ich mich dabei fühle!

Dieses Eingeständnis würde es dem Partner erlauben auf den eifersüchtigen Teil der Beziehung einzugehen und zu beruhigen. Nur meist ist leider das Gegenteil der Fall und es wird mit Wut und Zorn reagiert – und der beschuldigte Partner geht in die Verteidigung und später über zum Gegenangriff.

Wird die Wut über die Ohnmacht, sich nicht gegen Eifersucht wehren zu können, auf den Partner auf diese Art übertragen treibt die Angst, den Partner zu verlieren, einen Mächtigen Keil zwischen die Liebenden. Diesen Keil zu überwinden benötigt dann enorm viel Kraft und Beziehungsarbeit.

 

Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapeut, Psychologe und Psychiater?

Bei der Suche nach professioneller Unterstützung stößt man schnell auf eine der folgenden drei Berufsgruppen: Psychotherapeuten, Psychologen oder Psychiater. Aber an wen genau soll ich man sich richten wenn es darum geht professionelle Unterstützung für psychische Probleme zu erhalten?

Psychotherapie

Ein Psychotherapeut oder Psychotherapeutin hilft dabei psychische Thematiken und Probleme zu bearbeiten und Bewältigungsstrategien für diese zu erarbeiten. Die Psychotherapie hilft dabei die psychische Gesundheit zu verbessern und Thematiken wie zum Beispiel Depression, Narzissmus oder Angststörungen zu lindern. Die Berufsbezeichnung Psychotherapeut ist ein gesetzlich geschützter Titel und umfasst eine lange und intensive Ausbildung.

Psychologie

Psychologen sind in erster Linie in der Wissenschaft tätig und erforschen das menschliche Verhalten. Die Klinische Psychologie ist ein Spezialgebiet in der Psychologie und befasst sich vor allem mit der Diagnostik von psychischen Störungsbilder. Klinische Psychologen beschäftigen sich häufig, ähnlich wie die Psychotherapie, häufig mit der Diagnose, Beratung und Behandlung von psychischen Störungsbilder.

Was genau ist dann der Unterschied zwischen einem klinischen Psychologen und einem Psychotherapeuten? Ein deutlicher Unterschied lässt sich vor allem bei der Ausbildung dieser beiden Berufsgruppen finden. Der Ausbildungsschwerpunkt der Psychotherapie liegt vor allem in der Selbsterfahrung und Gesprächsführung, wo hingegen der Ausbildungsschwerpunkt der Psychologen mehr auf der wissenschaftlichen Ebene von Diagnosen liegt.

Psychiater

Ein Psychiater oder Neurologe ist ein ausgebildeter Facharzt welcher sich auf die Diagnostik und medizinische Behandlung von psychischen und neurologischen Krankheiten spezialisiert hat. Typischerweise verschreibt ein Psychiater dem Patienten Psychopharmaka welche die Symptome einer psychischen Störung lindern können. Dabei gilt es aber zu beachten, dass die eingesetzten Medikamente die psychische Störung nicht heilen sondern. Um die Ursache für die psychische Störung zu beheben sollte die Einnahme dieser Medikamente unbedingt mit einer Psychotherapie kombiniert werden.

Weitere psychische Heilberufe

Neben den bereits genannten Berufsgruppen gibt es noch weitere psychische Heilberufe wie zum Beispiel Coaches und Mentaltrainer. Diese Berufsgruppen unterliegen keiner gesetzlichen Regelung und haben auch keinen zentralen Ethikrat wie zum Beispiel die Psychotherapie. Das heißt es gibt für diese Berufsgruppen keinen gesetzlichen Ausbildungsrahmen und es steht jedem frei sich diese Berufsbezeichnung selbst zu verleihen. Deswegen sind auch viele Coaches darauf bedacht auf eine Zertifizierung hinzuweisen.

Männlicher Psychotherapeut oder weibliche Psychotherapeutin?

Die Entscheidung, ob man zu einem männlichen Therapeuten oder einer weiblichen Therapeutin geht, kann durchaus schwer fallen. Wenn wir uns ehrlich sind, hat so ziemlich jeder Mensch eine Präferenz welchem Geschlecht sie oder er sich lieber anvertraut.

Um die Entscheidung zu erleichtern, hilft eventuell ein kleines Gedankenspiel: Stellen Sie sich vor, wie es für Sie wäre über sexuelle Probleme mit einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten zu sprechen. Bei wem würde es Ihnen leichter fallen sich zu öffnen und so eine Thematik zu besprechen?

Dazu möchte ich noch anmerken, dass die Sexualität NICHT in jeder Psychotherapie ein Thema ist. Dieses Gedankenspiel dient nur zur Veranschaulichung. Denn es ist besonders wichtig, sich bei seinem Psychotherapeuten oder seiner Psychotherapeutin wohl zu fühlen um sich auch wirklich öffnen zu können. Die eigene Offenheit dient dabei nicht dem Therapeuten, sondern einem selbst. Nur wer wahrhaftig ehrlich zu sich selbst ist, kann sich wirklich verstehen und ändern!

Dazu ist natürlich nicht allein das Geschlecht ausschlaggebend, sondern auch die Räumlichkeit, das Auftreten und Alter des Psychotherapeuten oder der Psychotherapeutin. Ein genauer Blick auf die aufgelistete Spezialisierungen der PsychotherapeutInnen ist zudem hilfreich bei der Wahl. PsychotherapeutInnen mit einem besonders umfangreichen Katalog an Schwerpunkten empfinde ich persönlich dabei als übereifrig, denn dazu ist die menschliche Psyche zu komplex um mit allen Themengebieten vertraut zu sein.

Für therapieerfahrene Menschen kann es sich lohnen, nach einiger Zeit zu wechseln. Bei dieser Gelegenheit sollte man eventuell auch in Erwägung ziehen, das jeweils andere Geschlecht zu wählen, da durch diesen Wechsel neue Dynamiken und Konflikte sichtbar werden.

Besonders wertvoll kann es werden, wenn spürbare Widerstände gegen einen männlichen Psychotherapeuten oder weibliche Psychotherapeutin auftreten. Genau dann ist eine Auseinandersetzung mit dieser Spannung besonders lohnend und Vater- oder Mutter-Thematiken offenlegen. Dies ist allerdings nur dann empfehlenswert, wenn man sich auch dazu gerüstet fühlt, diese Auseinandersetzung zu bewältigen.

Am besten vereinbaren Sie ein psychotherapeutisches Erstgespräch mit der Psychotherapeutin oder Psychotherapeuten ihrer Wahl. Dabei kann man sich herantasten und findet heraus, ob man sich in der Praxis wohl fühlt.

Trend hin zum Minimalismus und weg von der wegwerfgesellschaft

Minimalismus ist eine nicht eindeutig definierte Lebensphilosophie, deren Anhänger das einfache Leben bevorzugen. Ein Minimalist konzentriert sich auf die Sachen, die er tatsächlich im Leben benötigt und trennt sich von Dingen die er als Ballast wahrnimmt. So gesehen kann der Minimalismus als Gegenbewegung zur Konsumgesellschaft gesehen werden.

Minimalisten kaufen und behalten demnach fast ausschließlich was diese tatsächlich fürs Leben benötigen. Durch diese Verringerung der Besitztümer haben Minimalisten weniger Angst diese zu verlieren und bleiben auch weniger ortsgebunden als andere Menschen. Vielleicht ist es gerade diese Flexibilität weshalb sich besonders häufig junge Menschen zu dieser Lebensphilosophie hingezogen fühlen.

Konsumgüter oder Statussymbole sind für minimalistische Menschen nicht die primäre Quelle für Lebensfreude oder Selbstverwirklichung und daher erhalten ausgefallene Erlebnisse einen viel höheren Stellenwert. Vielleicht streben Minimalisten gerade deswegen besonders häufig nach außergewöhnlichen Partys, Begegnungen und Abenteuern.

Konsumgüter oder Statussymbole sind für minimalistische Menschen nicht die primäre Quelle für Lebensfreude oder Selbstverwirklichung und daher erhalten ausgefallene Erlebnisse einen viel höheren Stellenwert.

Von außen betrachten wirken Minimalisten auf viele Menschen geizig, mittellos oder gar faul. Dabei sind Minimalisten einfach sparsamer und genügsamer als der Durchschnitt. Durch diese beiden Eigenschaften halten sie unserer Konsumgesellschaft den Spiegel vor und zwingen uns zu einer Selbstreflektion, die viele Menschen vehement ablehnen. Daher werden Minimalisten häufig Ziel für Spott und Hohn. Der Kabarettist und Politiker Roland Düringer ist ein gutes Beispiel für diese Abwertungen.

Ob Minimalisten wirklich glücklicher sind als andere Menschen sei dahingestellt, denn Minimalismus birgt auch weniger gute Kehrseiten in sich. Wenn die Suche nach Erlebnissen überhand nimmt, wird dabei der Blick auf die Karriere oder Gesundheit schnell und langfristig verstellt. Der Starke Fokus auf das Erlebnis kann von wichtigen Themen im Leben ablenken. Die minimalistische Genügsamkeit kann unter Umständen auch mit Bequemlichkeit verwechselt werden und als Ausrede für fehlende Ambitionen missbraucht werden. Denn genügsam zu sein heißt nicht automatisch das Leben „schleifen zu lassen“.

Ich persönlich bin zwar kein Minimalist, dennoch finde ich diese Lebensphilosophie sehr spannend. Vor allem zeigt der Minimalismus auf, wie viel Raum Konsumgüter in unserem Leben einnehmen. Vor lauter Streben nach weiteren Statussymbolen verlieren wir häufig die wirklich wichtigen Dinge aus den Augen. Darunter leiden unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, Hobbys, und unser gesundheitliches Wohlbefinden.

Daher wäre es bestimmt kein Schaden, wenn wir uns etwas näher mit Minimalismus auseinandersetzen. Vielleicht gelingt es uns dabei unsere Wohnungen zu entrümpeln – nicht um Platz für Neues, sondern um Platz für unser Selbst zu schaffen.